In der Berliner Straße ist wieder Lachen eingekehrt

In der Berliner Straße ist wieder Lachen eingekehrt

Sanierung der Kita Spatzennest abgeschlossen

In dem langen, noch teilweise eingezäunten, Gebäude in Berliner Straße 52 dominiert wieder Kinderlachen. Nach knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit zogen die Spatzennestkinder vom Ausweichquartier in der Moskauer Straße wieder in ihr eigentliches Haus.

Pünktlich um 6 Uhr öffnete gestern (3. Mai) Silvia Jost die Türen des neuen Domizils. Die Kitaleiterin begrüßte dabei nicht nur die Kindern und Eltern, sondern vergaß nicht, dem Geburtstagskind Emely nachträglich zu gratulieren und mit einem geschmückten Geburtstagstisch zu überraschen. Soviel Zeit muss sein, auch am ersten Tag in den neuen Räumen, freute sich Silvia Jost. Und die kleine Emily staunte nicht schlecht. Schließlich durfte sie dieses Jahr zu Hause ihren eigentlichen Geburtstag und gestern nun im Kindergarten, der am 2. Mai wegen des Umzugs geschlossen hatte, begehen. Die inzwischen fünfjährige Emely hat den Umzug ins Ausweichquartier in die Moskauer Straße vielleicht schon miterlebt. Denn in den Tagen um den Jahreswechsel 2013/2014 packten die Erzieher die Koffer. Und vor wenigen Stunden wurden diese sowie zahllose Kisten zum wohl letzten Mal benutzt. Platz und Raum sind genügend vorhanden, meinte Silvia Jost, die sich gleich bei dem Bauträger der Stadt Erfurt bedankte, der klug und modern die Kindertagesstätte plante und baute. Das erweiterte Platzangebot ermöglicht auch, dass fortan schrittweise Krippenkinder ab dem ersten Lebensjahr aufgenommen werden. Und die Erzieherinnen rotieren mit, weiß die Bereichsleiterin Kita Mitte des Trägers JUL, Yvonne Unger. So wird in der Kita in den nächsten Wochen schrittweise von derzeitig 101 bis 170 Kindern aufgestockt. 20 Plätze bleiben dabei für die Kleinsten reserviert, die im Erdgeschoss behütet aufwachsen können. Große Spielflure schaffen Weite, Spielpodeste ermöglichen Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten. Zudem punktet die Einrichtung mit Erzieherinnen- und Leiterzimmer. Dabei besteht das Team aus 19 Fachkräften und sucht Krippenerzieher/-innen, die liebevoll und fürsorglich für die wichtigen kleinen Menschen sorgen. Weitere Räume ermöglichen projektbezogene Arbeit. Dabei fallen sofort die schicken Kinderküchen auf, die zur Nutzung einladen. Gerade als Thüringer Eltern-Kind-Zentrum mit Unterstützung der Stiftung Familiensinn wünscht sich Silvia Jost eine spannende Arbeit, um sich gemeinsam mit den Eltern auf den Weg zu machen. Die Kita soll dabei Treffpunkt werden und sich als Sozialraum öffnen. Und so schafft das neue, großzügig geschnittene Gebäude auch Platz für neue Ideen. Doch zuerst wünschen sich alle, dass das Gras schnell wächst, damit auch die Außenanlagen komplett von den Jüngsten in Beschlag genommen werden können.

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